Sonntag, 7. September 2014

...aber der Reihe nach

wie Mel ja schon angekündigt hat, war dieses Jahr auch bei mir bis jetzt ziemlich ereignisreich. Blitzhochzeit im März (die Bilder kennt ihr ja schon) und dann ging es drei Monate später auch schon vor den Traualtar! Meine Güte... was ich Alles NICHT wusste!! 
Mal damit angefangen, dass wir kurz nach der standesamtlichen Hochzeit (also kurz ist auch irgendwie ein dehnbarer Begriff- es waren drei Wochen und in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Zeit sollte sich herausstellen, dass ich null Plan von so einem Ablauf und dessen zeitlichen Auswüchsen haben sollte) ein Kleid kaufen wollten. Ich erinnerte mich zwei Tage bevor ich mit ein paar Mädels nach Dortmund in all diese Parallelwelthochzeitsläden fahren wollte, dass man einer Freundin vor zwei/drei Jahren geraten hatte, sie hätte vorher mal besser einen Termin ausgemacht. Das fiel mir nun also siedendheiß ein und so habe ich wild bei allen Läden angerufen, mir ordentlich Schelte abgeholt, wie ich denn so spät noch einen Termin erhoffen könne und überhaupt... wann ich denn heiraten wolle... "Im Juni"... 2015?- "Nein, 2014"... UND DA FANGEN SIE JETZT AN ZU SUCHÄÄÄÄN? (Schnappatmung am anderen Ende der Leitung). 
Wie auch immer... ich habe also zwei Termine ausmachen können und los gings also. Schon krass!! Das ist ja wirklich eine Reise in ein anderes Universum! Glücklicherweise hatte nicht nur ich das Gefühl, sondern ebenso meine mitgereisten Beraterinnen. Nach langem Suchen (ich hatte vielleicht 15 Kleider an und dachte eigentlich, man müsse bestimmt noch mehr anziehen, erfuhr dann aber, dass das wohl in der Regel eher schneller geht als in meinem Fall) habe ich dann mein Kleid gefunden. Und es wurde tatsächlich zu MEINEM Kleid. Ich konnte darin feiern und fühlte mich keinesfalls verkleidet *check* Kleid fertig!

Terminenge die zweite: Der Junggesellinnenabschied.
Nach langem Gepuzzel blieb dann tatsächlich als einzig möglicher Termin der Abend VOR dem großen Tag. Ich also mit schlotternden Knien los. Die Sorge vor den Ideen- entweder bereits verheirateter Mädels oder Freundinnen, die meinen, das könne Ihnen nicht passieren mit so einer Heirat- wuchs mit jeder Minute. Aber es war ein wirklich schöner Abend. An dieser Stelle ein herzliches Danke nochmal an die guten Ideen und die super Vorbereitung. Aber um den Schnappes kam ich trotzdem nicht rum- da half Alles Nettsein nicht…
Bei jedem Fehler- Schnaps! Bei jeder gezogenen Niete aus meinem Glas mit den Aufgaben- Schnaps! Selbst die Aufgaben selbst beinhalteten- Schnaps! Die Aufgaben? Die waren schon cool! Also, hier eine Liste der Dinge, die mir ad hoc noch einfallen (nach all dem Schnaps!^^):
Ex Freunde zuordnen
Cocktails für alle mixen
Lückenwörter in einen Artikel aus einer amerikanischen Hausfrauenzeitschrift aus den 50ern eintragen
Den Heiratsantrag pantomimisch darstellen
Eine Entschuldigungsbrief schreiben und vorgegebene Wörter einflechten (sowas wir Käsefüße)
Ein Hochzeitskleid aus Klopapier und Kreppband basteln und vorführen

Aber wie gesagt, es passte einfach Alles!

Bevor ich im nächsten Post zum eigentlichen Tag der Hochzeit komme, bekommt ihr ein paar kleine Eindrücke vom Junggesellinnenabschied! „Ich fühlte mich soo getragen!“
DANKE MÄDELS!!!

eines der leckeren Getränke




das Glas mit den Nieten (es waren glaube ich dreimal so viele wie Aufgaben!^^


einer meiner Cocktails-mmmh...


zwar hübsch- aber es hat dem Kleid
 am Tag danach doch nicht den Rang
 ablaufen können


letzte Aufgabe bewältigt!!!

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