Dienstag, 23. September 2014

Fotos über Fotos

Hmpf! 
Anders kann ich meine Unzufriedenheit nicht ausdrücken. Ich wollte euch ein schönes Foto von meiner neu erstellten Babykarte machen und bin kläglich gescheitert. 
Ich weiß gar nicht, wie viele Fotoanläufe ich gemacht habe, aber nie war ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Fotos werden meist zu dunkel und das Hintergrundweiß wird grau. Mal hellgrau, dann wieder schiefergrau, dann anthrazitgrau, blassgrau, graugrau.... 
Jetzt habe ich daraus gelernt, dass meine Fotokamera unglaublicherweise mehr Grautöne kennt als im Repertoire von Stampin´Up! sind, aber dennoch komme ich nicht zu einem guten Fotoergebnis für euch. Naja, ich hoffe ihr könnt trotzdem das Wichtigste erkennen. Und sonst noch ein Tipp: Im realen Leben enthält diese Karte keinerlei GRAU!!!



Euch noch einen sonnigen Tag ohne GRAU!

Da fällt mir noch etwas ein: Im Moment erhalten wir viele Anfragen zu Workshops (auch schon für November und Dezember). Falls ihr auch noch Lust auf einen Workshop habt, so meldet euch doch bitte rechtzeitig bei uns, damit ihr noch einen freien Termin erwischt.

Samstag, 20. September 2014

und zack steht Weihnachten vor der Tür

nein nein, nicht dass ihr denkt ich bin im Supermarkt schon in die Weihnachtsfalle getapst. Ich finde es nämlich eigentlich furchtbar, dass es schon im August Spekulatius und Weihnachstsmänner gibt. Da sind es draußen hübsche 26 Grad und man geht mal schnell in T-Shirt und kurzer Hose einkaufen und dann steht man vor dem Regal mit den roten weißbärtigen Männern und den Dominosteinen. Nicht nur, dass ich dafür kein Verständnis habe, meine Tochter verwirrt das Ganze total. Seitdem sie die Nikoläuse entdeckt hat muss ich jetzt jeden Abend Rede und Antwort stehen: Wann kommt das Christkind denn??? Also.... da musst du nur noch drölfundzweizig Mal schlafen...

Aber dennoch ist Weihnachten schon ein wenig Thema bei uns. Denn wir haben wieder die Zusage für einen Stand bei den Visbecker Lichtern bekommen. Ein wirklich bezaubernder kleiner Weihnachtsmarkt in toller Atmosphäre am Wochenende vor Weihnachten. Also tragt euch den Termin einfach schon mal ein, denn jetzt ist vielleicht noch ein bisschen Platz im Kalender.
Und so planen wir schon unsere Werke und probieren ein wenig mit den neuen Dingen aus dem Herbst- und Weihnachtskatalog herum. Aber keine Angst, wir werden euch damit jetzt nicht überschütten und Weihnachten in den Herbst holen. Nur eine kleine Sache möchte ich euch gerne zeigen - eine Stanze für kleine Verpackungen. Die stand bei mir auf der Wunschliste auf Platz 1.

Wir wünschen euch ein schönes und hoffentlich sonniges Vorweihnachtswochenende.
... und wenn ihr Lust habt: Schenkt uns doch mal einen kleinen Kommentar. Wir würden uns freuen!!!

Sonntag, 14. September 2014

Hochzeitstag

Wie versprochen nun der Bericht vom Hochzeitstag! Drei Monate und 7 Tage nach der standesamtlichen Trauung sollte es nun soweit sein- der große Tag! Und bevor ich auch nur ein weiteres Wort tippe, muss ich erst noch einmal dieses riesige Dankeschön loswerden, das ich zwar schon hundertmal ausgesprochen habe, aber das auch nicht oft genug ausgesprochen werden kann!! An alle Helfer und Helferinnen: Dankeschön!!! Fürs nasse Füße holen, fürs bis in die Nacht vorbereiten, für Probebacken, fürs Fotografieren aller Freunde in geheimer Mission, für die Unterstützung bei allen Ideen, fürs Singen!!, fürs Feiern, fürs Tanzen, fürs Üben und Zeit schenken, für ALLES!!!

Aber nun zum Tag selbst. Nach langem Hin- und Herüberlegen, ob und wer die Nacht vorher auswärts verbringt, sind wir beide zu Hause geblieben und haben sogar verhältnismäßig gut geschlafen- ich, weil ich ja am Abend vorher abgefüllt wurde und der Bräutigam, weil er sich in die Obhut meines Bruders begeben hat und ihm dort Gleiches widerfuhr. Also mehr oder minder frisch aus dem Bett gehupft und zur Location gefahren- mit mehreren Autos, denn Deko, Ramazottibrunnen, Candybar, Tischgedöns, Pompons und Alles, Alles konnte erst am Tag selbst aufgebaut werden. Viele flinke Hände halfen nun die Deko aufzubauen, Stühle in Hussen zu wickeln, Pompons unter die Decke zu nageln, die Candybar aufzubauen und Probe zu naschen. Nach einer wie ich fand total relaxten Einweisung der Braut *räusper* habe ich mich dann nach ner Stunde auf den Weg gemacht, damit mein Haar gerichtet werden konnte... erstaunlicherweise war ich tatsächlich ab dem Moment, ab dem ich die Location verließ und alles in guten fleißigen Händen wusste, nahezu tiefenentspannt. Das änderte sich nicht einmal, als der Himmel über uns zusammenbrach während ich bepinselt und gefönt wurde und an der Location alle- zum Glück erfolgreich- versuchten, die Deko draußen zu retten... Als mein zu dem Zeitpunkt noch Zukünftiger von der Kapelle kam, wo er noch bei der Vorbereitung des Gartens für den Sektempfang geholfen hatte und uns zum Altar hatte schwimmen sehen, erwartete er ein seelisches Wrack und war sichtbar erstaunt, dass er kein Solches vorfand... Also schnappte er sich seine Verkleidung für den Tag und entschwand. 
Aber wir sollten uns wiedersehen an diesem inzwischen wieder herrlich blauen und heißen Tag. In der am Vortag noch kühlen Kapelle hatte sich eine die Kapazität dieser Location mehr als austestende Gästeschar eingefunden und versucht, den Weltrekord im Aufheizen eines antiken Gemäuers durch Körpertemperatur zu knacken. Und es geschafft!! Glücklich, wer beim Retten der Deko an der Feierlocation am Vormittag mit den Füßen bis über den Knöchel in den Regenpfützen des Wolkenbruchs stand und nun zumindest kühle Füße hatte.

Der Chor sang, der Priester traute, die Gäste fächelten sich Luft zu und wir sagten "Ja" zueinander. Check!

Im traumhaft schönen Garten hinter der Kapelle warteten das grandiose Muffinbuffet und kühle Getränke. Aber auch eine soo süße Überraschung. Die verrückten Kollegen hatten einen Flashmob einstudiert und zum Besten gegeben! Echt herrlich!! Wann haben die das bloß Alles geübt???







Nach einem entspannten Abhängen in der Sonne fuhr der Tross dann zur Location, während wir unterwegs noch ein paar Stopps einlegen wollten für die Hochzeitsbilder. Inzwischen war nur dummerweise die Temperatur so hoch, dass der Akku unseres Fotografen- oder präziser, der seines Fotoapparates- schlapp zu machen drohte und die Fotosession somit nahezu ausgefallen ist! Uääääh... ein paar Bilder sind es glücklicherweise geworden, aber gerade sind wir noch einer Schnitzeljagd ähnlich auf der Suche durch alle digitalen Medien der Gäste nach irgendwelchen Schnappschüssen und freuen uns, dass wir dort auch ein paar Bilder finden konnten. 

Etwas früher als geplant kamen wir dann an der Location an. Das hatte den Vorteil, dass wir mit den Gästen zusammen total entspannt in den Abend starten konnten, dass leckere Grillbuffet genießen und die süßen Aktionen wie eine Fotogirlande, eine alte Schreibmaschine für Grußworte, die wir in einem Jahr lesen dürfen, auskosten und bewundern konnten, dass wir Geschenke entgegen nehmen durften und und und... 
Nach dem Essen wurde dann die Torte herangetragen und nach großem "Ah" und "Oh" angeschnitten. Die hat die Hobbybäckerin offenbar mehrere Nächte gekostet und diese war und mehr als erleichtert, dass die Torte erstens gehalten, zweitens den Transport überstanden hat und drittens Allen einfach wunderbar geschmeckt hat!

Schließlich wurde nach witzigen filmischen Grüßen der eingeladenen Gäste, die es leider nicht geschafft hatten zu kommen, der Eröffnungstanz aufs Parkett gelegt. Mein Tanzbär und ich hatten fleißig heimlich mit der Hilfe des Internets geübt und so gab es eine Mischung aus einem langsamen Walzer, der irgendwann abbrach, als wir beide nach ner guten Minute auf der Schulter des jeweils anderen eingeschlafen waren und dem "Thrillerdance" von Michael Jackson, den wir über mehrere Abend immer am "Dancedonnerstag" unter Zuhilfenahme alkoholischer Getränke jeweils nach Totalumbau des Wohnzimmers zur Minimierung der Verletzungsgefahr einstudiert hatten. Puh!! Als das geschafft war, habe auch ich mich endlich getraut zum Glas zu greifen und eine am Ende durchtanzte Nacht begann.
Der Stimmung der Tanzlaune der Gäste konnte auch der Stromausfall aufgrund eines heftigen Gewitters, das sich seit 9 Uhr abends durch Wetterleuchten angekündigt hatte, uns aber bis gut halb drei Uhr nachts noch draußen in der lauen Nacht hat feiern lassen, nicht stören. Nach 15 Minuten war der Strom wieder da und der Überbrückungsgesang der Herren konnte vom Band abgelöst werden. Im Hellen ging es dann nach Hause und ein paar schlaflose Stunden später zogen wir beseelt Bilanz: Hach, schön wars! 

Sonntag, 7. September 2014

...aber der Reihe nach

wie Mel ja schon angekündigt hat, war dieses Jahr auch bei mir bis jetzt ziemlich ereignisreich. Blitzhochzeit im März (die Bilder kennt ihr ja schon) und dann ging es drei Monate später auch schon vor den Traualtar! Meine Güte... was ich Alles NICHT wusste!! 
Mal damit angefangen, dass wir kurz nach der standesamtlichen Hochzeit (also kurz ist auch irgendwie ein dehnbarer Begriff- es waren drei Wochen und in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Zeit sollte sich herausstellen, dass ich null Plan von so einem Ablauf und dessen zeitlichen Auswüchsen haben sollte) ein Kleid kaufen wollten. Ich erinnerte mich zwei Tage bevor ich mit ein paar Mädels nach Dortmund in all diese Parallelwelthochzeitsläden fahren wollte, dass man einer Freundin vor zwei/drei Jahren geraten hatte, sie hätte vorher mal besser einen Termin ausgemacht. Das fiel mir nun also siedendheiß ein und so habe ich wild bei allen Läden angerufen, mir ordentlich Schelte abgeholt, wie ich denn so spät noch einen Termin erhoffen könne und überhaupt... wann ich denn heiraten wolle... "Im Juni"... 2015?- "Nein, 2014"... UND DA FANGEN SIE JETZT AN ZU SUCHÄÄÄÄN? (Schnappatmung am anderen Ende der Leitung). 
Wie auch immer... ich habe also zwei Termine ausmachen können und los gings also. Schon krass!! Das ist ja wirklich eine Reise in ein anderes Universum! Glücklicherweise hatte nicht nur ich das Gefühl, sondern ebenso meine mitgereisten Beraterinnen. Nach langem Suchen (ich hatte vielleicht 15 Kleider an und dachte eigentlich, man müsse bestimmt noch mehr anziehen, erfuhr dann aber, dass das wohl in der Regel eher schneller geht als in meinem Fall) habe ich dann mein Kleid gefunden. Und es wurde tatsächlich zu MEINEM Kleid. Ich konnte darin feiern und fühlte mich keinesfalls verkleidet *check* Kleid fertig!

Terminenge die zweite: Der Junggesellinnenabschied.
Nach langem Gepuzzel blieb dann tatsächlich als einzig möglicher Termin der Abend VOR dem großen Tag. Ich also mit schlotternden Knien los. Die Sorge vor den Ideen- entweder bereits verheirateter Mädels oder Freundinnen, die meinen, das könne Ihnen nicht passieren mit so einer Heirat- wuchs mit jeder Minute. Aber es war ein wirklich schöner Abend. An dieser Stelle ein herzliches Danke nochmal an die guten Ideen und die super Vorbereitung. Aber um den Schnappes kam ich trotzdem nicht rum- da half Alles Nettsein nicht…
Bei jedem Fehler- Schnaps! Bei jeder gezogenen Niete aus meinem Glas mit den Aufgaben- Schnaps! Selbst die Aufgaben selbst beinhalteten- Schnaps! Die Aufgaben? Die waren schon cool! Also, hier eine Liste der Dinge, die mir ad hoc noch einfallen (nach all dem Schnaps!^^):
Ex Freunde zuordnen
Cocktails für alle mixen
Lückenwörter in einen Artikel aus einer amerikanischen Hausfrauenzeitschrift aus den 50ern eintragen
Den Heiratsantrag pantomimisch darstellen
Eine Entschuldigungsbrief schreiben und vorgegebene Wörter einflechten (sowas wir Käsefüße)
Ein Hochzeitskleid aus Klopapier und Kreppband basteln und vorführen

Aber wie gesagt, es passte einfach Alles!

Bevor ich im nächsten Post zum eigentlichen Tag der Hochzeit komme, bekommt ihr ein paar kleine Eindrücke vom Junggesellinnenabschied! „Ich fühlte mich soo getragen!“
DANKE MÄDELS!!!

eines der leckeren Getränke




das Glas mit den Nieten (es waren glaube ich dreimal so viele wie Aufgaben!^^


einer meiner Cocktails-mmmh...


zwar hübsch- aber es hat dem Kleid
 am Tag danach doch nicht den Rang
 ablaufen können


letzte Aufgabe bewältigt!!!

Freitag, 5. September 2014

Stille

Kennt ihr das? Ihr hört euch um und hört: NICHTS! Ihr könnt es nicht glauben, spitzt eure Ohren und hört wieder NICHTS! Ist das nicht grandios? Alle Mädels schlafen ruhig und friedlich und ich entspanne mich mit meinen Errungenschaften aus dem Hauptkatalog, die bis jetzt noch ihren Dornröschenschlaf gehalten haben.
Also genießt den Tag und freut euch auf das vor uns liegende Wochenende!

Hier noch eine kleine Info:
Werft doch mal einen Blick auf die neuen Angebote der Woche (ihr findet sie auch immer in der Sidebar). Dieses Mal gibt es insbesondere Nachfüllfarbe zum Schnapperpreis.
http://www2.stampinup.com/ECWeb/ItemList.aspx?categoryid=3070

Mittwoch, 3. September 2014

Schatz, was soll ich anziehen?

Uff, was für ein Tag! So kleine Zwillingswürmchen können einen ganz schön auf Trab halten... heute habe ich zum Beispiel einen Marathon im Umziehen absolviert. Dabei meine ich jetzt nicht die Kleinen sondern mich selbst. Heute war der Tag der Spuckerei und so musste ich mich das ein oder andere Mal zum Kleiderschrank begeben. Da die letzten Tage ähnlich waren und besonders Paula die Belastungsgrenzen eines Spucktuches gerne mal austestet und überschreitet lichtet sich mein Kleidungsvorrat im Kleiderschrank merklich und der Wäscheberg türmt sich weiter auf.
Nach dem letzten Erguss auf mein derzeitiges Oberteil begann ich zunächst vor mich hin zu meckern und habe dann beschlossen, dass nicht der Wäscheberg das eigentliche Problem ist sondern die Quantität an Oberteilen...kurzum es musste dringend geshoppt werden. Und da das ja online so schön unkompliziert geht und auch mit Baby auf dem Arm möglich ist, habe ich zugeschlagen und warte ab jetzt sehnsüchtig auf den Paketboten. Und bis dahin müssen die Obeteile reichen oder ich muss mich an der Kostümkiste bedienen. Also wenn ihr mich im Clownskostüm seht, wisst ihr Bescheid!

 Ich wünsche euch einen trockenen Tag!

Dieses Dankeschönkärtchen ist übrigens für einige Kundinnen entstanden, die bei uns bestellt haben. Die Inspiration dazu lieferte die liebe Anke. Schaut doch mal bei ihr vorbei!
Das Stempelset Work of Art ist einfach so schön und variabel einsetzbar.